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Der große Kindersitz-Test

 

Einen schönen Ausflug mit der gesamten Familie steht nichts im Wege. Besonders, wenn es in die Schweizer Alpen oder in ein kleines Bergdorf geht können die jüngsten Mitglieder der Familie es gar nicht erwarten, die Welt zu erkunden. Doch bevor das große Abenteuer ansteht, müssen Sie für Sicherheit sorgen. Besonders kleine Kinder können nicht ohne das nötige Equipment ins Auto gesetzt werden. Sie würden nicht in den Sicherheitsgurt passen, was wiederum für große Risiken sorgt. Vor allem Babys sind nicht für das Fahren ohne einen Kindersitz gemacht. Deswegen sollte vor dem großen Reiseantritt der passende Kindersitz erworben werden. Dieser sorgt nicht alleine für Sicherheit während der Fahrt, sondern Sie behalten die Kinder immer im Blick und können sie leichter „kontrollieren“. Immerhin ist es keine Seltenheit, dass Kinder gerne herumtoben. Durch einen Kindersitz wird mehr Kontrolle ermöglicht, ohne die Sicherheit zu gefährden.

 

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Ein Kindersitz Test kann Leben retten

 
Beim Kauf von einem Kindersitz können viele Fehler gemacht werden. Es müssen viele Aspekte beachtet werden, damit auch wirklich der optimale Kindersitz erhalten wird. Deswegen ist ein Kindersitz Test die richtige Anlaufstelle, um das ideale Modell für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Immerhin ist nicht jedes Kind oder Fahrzeug gleich, weshalb auf individuelle Ansprüche geachtet werden muss. Ein solcher Kindersitz Test kann deswegen eine große Hilfe sein. Es wird nämlich schnell gemerkt, dass der Kauf von einem Kindersitz eine große Aufgabe ist. Das Thema ist vielschichtig und sollte nicht nebenbei erledigt werden. Zu erkennen, welcher Sitz gut passt, ihn korrekt einzubauen und zu benutzen sowie schließlich zu erkennen, wann dieser wieder ausgemustert werden muss, ist nicht einfach. Deswegen sollte der Kindersitz Test in Anspruch genommen werden, um diese Problematik deutlich zu erleichtern.
 

Ist ein Kindersitz Pflicht?

 
Sollten Sie nun denken, Sie auf einen Kindersitz verzichten können, nur um Geld zu sparen, sind Sie auf den Holzweg. Von Gesetzeswegen her ist es Pflicht, dass Kinder nur im Auto mitfahren dürfen, wenn ein geeignetes Rückhaltesystem vorhanden ist. Insofern ist der Kindersitz bis zu einem Alter von zwölf Jahren oder einer Körpergröße von 1,50 Meter Pflicht. Sollten Sie als Fahrer nicht für die nötigen Sicherheitsvorschriften sorgen, kann ein Verwarnungsgeld anfallen. Bei mehreren Kindern kann es sogar zu hohen Bußgeldstrafen und weiteren rechtlichen Schritten kommen. Hinzu kommt, dass Sie immer die Verantwortung für Ihr Kind übernehmen müssen. Deswegen ist der Kauf von einem Kindersitz von vornherein der erste Schritt, wenn Sie sicher in der Schweiz unterwegs sein wollen.
 

Worauf ist beim Kauf eines Kindersitzes zu achten?

 
Sind Sie sich nun über die gesetzliche Lage im klaren, können Sie zum Kauf übergehen. Wohl einer der wichtigsten Aspekte beim Einkauf ist das Gewicht und die Körpergröße Ihres Kindes. Ideal ist es, wenn das Kind sowie das Auto zum Kindersitzkauf mitgenommen werden. Kaufen Sie Ihren Sitz über das Internet, dann sollten Sie vor der Endabnahme einen Test unter realen Bedingungen durchführen. Nur so können Sie sicher sein, dass der richtige Kindersitz gewählt wurde. Zudem muss der Kindersitz dem aktuellen Prüfstand entsprechen. Das erkennen Sie schnell, wenn Sie einen Blick auf die Prüfsiegel werfen. Jeder Kindersitz sollte ein braunes Prüfsiegel besitzen, auf den ein großes E für Europa steht. Unter dem E sollte in einem Kreis die Nummer „04“ stehen. Insofern handelt es sich um die aktuelle ECE R44/04 Prüfnorm. Steht eine andere Zahl, besonders eine geringe Zahl unterhalb des E’s, dann handelt es sich um die alte Norm. Solch einen Kindersitz sollten Sie nicht verwenden und zurückschicken. Ansonsten muss der Kindersitz zum Auto passen. Für jedes Automodell, wie beispielsweise Smart oder Mercedes, gibt es typenspezifische Kindersitze. Das gilt vor allem, wenn es um das Sicherungssystem ISOFIX geht, denn nicht jeder ISOFIX-Sitz passt in jedes Auto. Deswegen sollten Sie vorher den Sitz einmal in Ihr Auto einbauen. Nur, wenn dieser perfekt sitzt und optimalen Schutz bietet, kann das Modell behalten werden.
 

 

Was ist ISOFIX?

 
Bei ISOFIX handelt es sich um ein speziell entwickeltes Befestigungssystem für Kindersitze. Hierbei wird der Kindersitz mit der Karosserie des Autos fest verbunden. Das Befestigungssystem des Sitzes wird dazu in zwei Halterungen eingeklickt, welche sich in der Rückbank befinden. Der Vorteil von diesem System ist, dass es besonders sicher ist. Immerhin besteht eine starre Verbindung zwischen dem Sitz und der Karosserie des Wagens. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie den Sitz nur richtig einbauen können. Dadurch passiert es nicht, dass es bei einem fehlerhaften Einbau zu schweren Verletzungen kommt, wie es beispielsweise bei einer zu lockeren Gurtführung der Fall wäre. Auch im Kindersitze Test zeigen sich die Sicherheitsvorteile von ISOFIX. Vor dem Kauf sollte deswegen überprüft oder nachgefragt werden, ob das Fahrzeug mit einem ISOFIX-Halterungssystem ausgestattet ist. Insofern kann direkt ein ISOFIX-Sitz erworben werden, welcher mehr Sicherheit bietet.
 

Die unterschiedlichen Kindersitz-Gruppen

 
Es gibt noch wesentlich mehr Punkte, die beim Kauf von einem Kindersitz zu beachten sind. Grob können die angebotenen Kindersitzmodelle in drei Gruppen unterteilt werden: Gruppe 0, meist als 0+ bezeichnet, Gruppe I und Gruppe II/III. Normalerweise benötigt ein Kind, bis es ohne Hilfsmittel im Fahrzeug mitfahren kann, einer dieser Gruppen.

Gruppe 0 und 0+: Unter diese Gruppe fallen Babyschalen, welche entgegengesetzt der Fahrtrichtung montiert werden. In dieser Gruppe können Babys und Kleinkinder bis zu einem Körpergewicht von 9 beziehungsweise 13 Kilogramm sehr sicher transportiert werden. Der Grund ist, dass dieses System bei einem Crash die dort wirkenden Kräfte besser abfangen kann. Deswegen sollten Sie erst möglichst spät auf das nächstgrößere Modell umsteigen. Der optimale Zeitpunkt ist, wenn der Scheitel des Kindes gerade noch nicht über den Rand des Kindersitzes hinausragt.

Gruppe I: Für Kinder von einem Körpergewicht ab 9 bis 18 Kilogramm ist diese Gruppe I ideal. Diese Sitze werden in der Regel mit den sogenannten Hosenträgergurt angeboten. Dieser wird straff über den Körper des Kindes gelegt, sodass dieser wie Hosenträger sitzt. Nur durch die richtige Straffheit wird dafür gesorgt, dass die nötige Sicherheit entsteht. Die meisten Kinder sind zwischen vier und fünf Jahre alt, wenn sie auf das nächstgrößere Modell umsteigen.

Gruppe II/III: Für Kinder mit einem Gewicht zwischen 15 und 25 Kilogramm (Gruppe II) oder 22 bis 36 Kilogramm (Gruppe III) sind diese angebotenen Kindersitze ideal. In diese Gruppe gehören alle Sitzerhöhungen mit und ohne Schlafstütze. Verwendet wird ein normaler Dreipunktgurt, wie er auch im Auto vorzufinden ist. Dieser verläuft durch eine Schulterspange, damit er über der Schulter richtig sitzt. Wichtig ist, dass dieser nicht zu nahe am Hals verläuft. Auch in Beckenbereich ist ein Gurt angebracht, damit das „Herausrutschen“ während der Fahrt sowie das Verrutschen des Gurtes im Bauchbereich verhindert wird. Optimal ist, wenn Sie eine solche Sitzerhöhung nur mit einer Rückenstütze verwenden. Bei einem Seitencrash ist der Schutz somit größer.

Der Grundsatz: Allgemein gilt, dass Sie zum nächstgrößeren Sitz erst recht spät wechseln sollten. Orientieren Sie sich dabei immer an den Gewichtsangaben, die auf dem Prüfsiegel des Kindersitzes angegeben sind. Noch wichtig ist aber, dass der Scheitel des Kindes niemals über die Oberkante des Sitzes reichen darf. Das ist besonders bei Babyschalen wichtig. Bei einem Unfall wirken auf das Kind, welche in einem nach vorne gerichteten Modell sitzt, wesentlich höherer Belastungen auf die Wirbelsäule und den Nacken, als es bei den Babyschalen entgegen der Fahrtrichtung der Fall ist.